CBD in der Medizin

CBD (cannabidiol) hat eine leichte antibakterielle und antivirale Wirkung, moduliert das Immunsystem, hemmt bzw. verzögert die Entstehung und Progression von Diabetes mellitus und Morbus Alzheimer und wirkt im Allgemeinen als Radikalfänger und Antioxidans, letzteres sogar in einem stärkeren Ausmaß als Vitamin C und E. 

CBD hat auch eine neuroprotektive, d.h. nervenschützende Wirkung und verbessert so die Bewegungskoordination, was es unter anderem auch beim Einsatz gegen die Parkinson-Krankheit und RLS  (restless legs syndrom) interessant macht.

Zu den Wirkungen von Cannabidiol zählt vor allem seine im Tiermodell nachgewiesene antitumoröse Wirkung. Dabei zeigte sich, dass CBD in hohen Dosen in körpereigenen Zellen, besonders jedoch in Tumorzellen, den "zellinternen Selbstmord" (sog. Apoptose) induziert und die Gefäßbildung von Tumoren (sog. Angiogenese) im Zuge der Metastasierung verhindert. 

Das US-amerikanische "National Cancer Institute" hat Cannabidiol bereits als Mittel gegen Krebs eingestuft, jedoch fehlen bisweilen noch solide klinische Studien am Menschen.

Neben dieser potentiell bahnbrechenden Wirkung im Bereich der Krebstherapie entfaltet Cannabidiol vor allem eine antikonvulsive (=antiepileptische) Wirkung, vor allem im Bereich der - mit herkömmlichen Medikamenten kaum zu beherrschenden - Kinderepilepsien (z.B. Dravet-Syndrom, Lennox-Gastaut-Syndrom etc.). SIEHE die tolle Erfahrung von Charlotte Figi, bei der im Alter von zwei Jahren das Dravet-Syndrom diagnostiziert wurde. Ihre Anfälle konnten durch diese Behandlung von fast 50 Krämpfen pro Tag auf zwei bis drei nächtliche Konvulsionen im Monat reduziert werden; sie ist heute zwöf.

CBD wirkt ebenfalls angstlindernd und antipsychotisch, wodurch es seiner Rolle als Gegenspieler des THC gerecht wird. Die entzündungshemmenden Eigenschaften von CBD werden in der Welt des SPORTS, wo Verletzungen an der Tagesordnung stehen, mit großem Interesse untersucht. Hilft Muskelkrämpfe sowie Übelkeit zu lindern und nachts beim Einschlafen.