ENDO-Cannabinoid System

ECS - das Endocannabinoid-System (endogene Cannabinoid-System): 

Ist ein Teil unseres Nervensystems und umfasst unter anderem die Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2 mit ihren natürlichen Liganden (Endocannabinoide), ein Atom oder Molekül welches über eine koordinative Bindung an ein zentrales Metall-Ion binden kann und der nachgeschalteten intrazellulären Signaltransduktion nach der Ligandenbindung in Vertebraten (Wirbeltieren).

Endocannabinoide beeinflussen:

  • Lern- und Bewegungsprozesse, 
  • Angststörungen, 
  • Schmerzzustände, 
  • Schlafinduktion, 
  • Appetit- und Motilitätssteuerung,
  • Temperatursteuerung, 
  • Neuroprotektion 
  • und bei einigen Krebszellen (induziert Apoptose und verhindert Angiogenese)

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Könnte es einen Endocannabinoid Mangel geben?

Forscher glauben, dass die zugrunde liegende Ursachen vieler Beschwerden, insbesondere solche, die mit dem Immunsystem und Entzündungen zusammenhängen, eine Störung sein könnte, die als "Clinical Endocannabinoid Deficiency", oder klinischer Endocannabinoid-Mangel bezeichnet wird.

Der renommierte Forscher Dr. Ethan B. Russo, hat bereits am 2. Februar 2004 in einer Studie bestätigt, dass Cannabinoide auch dopaminblockierende und entzündungshemmende Wirkungen aufzeigen. Ein Defekt im Endocannabinoid-System (Clinical Endocannabinoid Deficienc) spielt eine Rolle bei Migräne, Fibromyalgie, Reizdarmsyndrom, Muskelkrämpfen und einer wachsenden Liste anderer Erkrankungen. Klinische Erfahrungen bestätigen dies.

Wenn das Endocannabinoidsystem des Körpers NICHT richtig funktioniert legt nahe, dass der Körper in manchen Fällen nicht genügend Endocannabinoide oder genug Rezeptoren produziert. Infolgedessen werden die vielen Funktionen nicht richtig reguliert, wodurch viele Krankheiten entstehen können. MEHR dazu siehe: Endocannabinoid-Mangel