Expertenausschuss der WHO

01.02.2019

Laut dem vorläufigen WHO-Bericht der veröffentlicht wurde, wurde bestätigt, dass natürlich vorkommendes CBD sicher ist sowie bei Menschen (und auch bei Tieren) gut verträglich sei; es gibt keine negative Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit.

Expert Committee on Drug Dependence - 39. ECDD-Tagung in Genf, am 6-10 November 2017

Die Experten erklärten, dass CBD nicht-psychoaktiv ist, keine körperliche Abhängigkeit hervorruft und gar kein Missbrauchspotenzial aufweist.

Das WHO-Team stellte fest, dass CBD bei Erwachsenen, Kindern und sogar Tieren als wirksame Behandlung von Epilepsie nachgewiesen wurde und dass es bisher auch Beweise dafür gibt, dass CBD bei der Behandlung von Alzheimer, Krebs, Psychosen, Parkinson-Krankheit sowie auch bei anderen ernsten Erkrankungen hilfreich sein könnte.

Original Bericht, vom erfolgreichsten Wirtschaftsmagazine Forbes (engl)- 11.12.2017/21:27


Die IDPC-Chefin für Forschung und Kommunikation, Marie Nougier kündigte an:

"International Drug Policy Consortium (IDPC) stimmt diesen Schlussfolgerungen zu und fordert, dass die ECDD eine Neudefinition in Betracht zieht um CBD explizit auszuschließen. Dies ist das Ende der aktuelle Ambiguität (Mehrdeutigkeit ) über den Status der Substanz."

UN Commission of Narcotic Drugs (CND) 

5. bis 7. Dezember 2018 erhält die CND, die einzige Organisation der Vereinten Nationen, die sich mit der Cannabispolitik befasst, die endgültigen Planungsempfehlungen der WHO zu Cannabidiol
(40. ECDD) und Cannabis in allen Formen (41. ECDD).

Diese Empfehlungen werden den 187 Mitgliedstaaten am Sitz der UNODC in Wien vorgelegt. Diese Zusammenkunft der CND wird das letzte globale Treffen vor der UNO-Tagung auf höchster Ebene zur Drogenpolitik (März 2019) sein, auf der über die Planung des Cannabis-Vertrags und den Aktionsplan 2019-2029 von den Ländern abgestimmt wird.

Update 01.02.2019:

Das für Dezember 2018 angekündigte Dokument des Experten-Komitees der WHO (ECDD) um Cannabis neu einzuordnen, schlägt jetzt das Komitee unter anderem vor:

  • Cannabis wird von der Liste "Schedule IV of the Single Convention on Narcotic Drugs (1961) gelöscht. 
  • Reines CBD und CBD-Verarbeitungen, die nicht mehr als 0,2% THC beinhalten,
    werden nicht mehr in der "International Drug Control Conventions" gelistet.

Quelle: eiha.org