MULTIPLE SKLEROSE

Die multiple Sklerose (MS) oder Encephalomyelitis disseminata (ED) ist eine chronisch-entzündliche, neurologische Erkrankung. 

Man nimmt an, dass MS durch eine Autoimmunreaktion hervorgerufen wird. Entzündungsherde (Läsionen) in Gehirn oder Rückenmark beschädigen die Nervenhüllen, die sogenannten Myelinscheiden (Markscheiden), wodurch die Weiterleitung der Signale unterbrochen wird und es in Folge zu neurologischen Ausfällen kommen kann. Die Myelinscheiden bilden die elektrisch isolierende äußere Schicht der Nervenfasern im Zentralnervensystem (ZNS). Die Symptomatiken zeigen sich äußerst vielfältig, darunter fallen Schmerzen, Störungen des Bewegungsapparates, Seh- und Sprachstörungen sowie seelische Belastungskrankheiten. MS ist eine unheilbare Krankheit, die ein hohes Maß an Lebensqualität kostet.


Wie kann CBD (cannabidiol) bei MS helfen?

CBD wirkt direkt im Zusammenspiel mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System. Dies ist ein Teil unseres Nervensystems. Dort werden lebenswichtige Botenstoffe und Zellen gebildet, die unser allgemeines Wohlbefinden regulieren und steuern. CBD hat auch eine neuroprotektive, d.h. nervenschützende Wirkung und verbessert die Bewegungskoordination.

Da CBD in erster Linie entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt, kann das Cannabidiol vielversprechend gegen die MS-Schmerzen angehen.

CBD kann Multiple Sklerose zwar nicht heilen, aber kann Schmerzen und Nebenwirkungen lindern. Hilft beim Ein- und Durschlafen und auch direkt zur Beruhigung der Symptome. CBD hat eine allgemeine entspannende Wirkung die nicht nur gut tut, sondern gerade bei MS mit den beschriebenen Ängsten eine gute Hilfe und sinnvolle Unterstützung ist. Oft können sogar Antidepressiva heruntergesetzt werden. 


BEACHTE: CBD wirkt bei jedem Menschen unterschiedlich, aber gerade bei MS scheint es ein gutes und zuverlässiges Mittel zu sein, das frei von Nebenwirkungen und rein pflanzlich ist.


ld. der österreichischen Multiple Sklerose Gesellschaft:

ist Multiple Sklerose die häufigste Erkrankung des zentralen Nervensystems bei jungen Erwachsenen, schätzungsweise sind weltweit 2,5 Millionen Menschen davon betroffen. Auch geographisch ist die Erkrankung ungleich verteilt. Als Faustregel gilt, dass die Erkrankungshäufigkeit mit der Entfernung vom Äquator zunimmt. In Österreich leben rund 12.500 MS-Betroffene davon ca. 350 bis 400 Neuerkrankungen pro Jahr.

MS wird am häufigsten im Alter zwischen dem 20. und dem 40. Lebensjahr diagnostiziert. Multiple Sklerose kann aber auch schon bei Kinder und Jugendlichen auftreten, jedoch viel seltener. Auch im Alter - nach dem 60. Lebensjahr sind Erstdiagnosen selten. Frauen sind doppelt so häufig davon betroffen wie Männer.


Cannabinoide zur Behandlung neurologischer Erkrankungen -
Vortrag (13.05.2017) von Prof. Dr. med. Kirsten R. Müller-Vahl